Am 2. Juni 2025 kamen erstmals alle Kommunikationsverantwortlichen der künftigen Pfarreien der Erzdiözese Freiburg zu einem großen Vernetzungstreffen im Bildungshaus St. Bernhard in Rastatt zusammen. Die Stabsstelle Kommunikation und Medien hatte das Treffen initiiert, um die lokale Kommunikation zu stärken und die Zusammenarbeit mit der diözesanen Kommunikation zu intensivieren. Denn mit Blick auf die Bildung und den Start der neuen Pfarreien ab Januar 2026 spielt die Kommunikation eine wesentliche Rolle. Im Vorfeld hatte es bereits diverse digitale Kommunikationstreffen rund um die Kirchenentwicklung 2030 gegeben.
Zur Vorbereitung des großen persönlichen Austauschtreffens hatte die Stabsstelle eine Umfrage an die rund 40 Frauen und Männer verschickt, die in der lokalen Öffentlichkeitsarbeit tätig sind. Darin ging es vorrangig um die Schwerpunkte ihrer Arbeit, um Herausforderungen und um Unterstützungswünsche. So fragte Dr. Michael Hertl, Leiter der Stabsstelle Kommunikation und Medien, die Anwesenden auch zu Beginn: „Was brauchen Sie von uns aus der Stabsstelle Kommunikation, damit Sie vor Ort gut arbeiten können?“ Die Rückmeldungen zeigten, dass ein regelmäßiger und intensiver Austausch, eine Stärkung der personellen Ressourcen vor Ort, die Nutzung von Synergien und praxisnahe Schulungen zu Fachthemen als sehr wichtig erachtet werden.
Nach der Begrüßung sowie einem ersten Kennenlernen zum Einstieg in den Tag hielt Generalvikar Christoph Neubrand digital eine Keynote. Er betonte, dass Kommunikation wichtige Impulse setzen könne, um Menschen mitzunehmen. „Was an gemeinsamen Publikationen tut gut? Was brauchen Menschen, um zu spüren, wir gehören zusammen?“, fragte er. Hier seien beispielsweise der angemessene Einsatz von Sprache und eine angstfreie Kommunikation von großer Bedeutung, führte der Generalvikar im Verlauf seiner Ansprache weiter aus.
In einem Wechsel aus Beiträgen und Workshops präsentierten die Mitarbeitenden der Stabsstelle Informationen etwa zu Kommunikationsstrategien, zum Zusammenwachsen der neuen Pfarrei-Websites, zu den Pfarreiratswahlen sowie zur „Vermarktung“ der kirchlichen Angebote. Denn man dürfe, so Michael Hertl, „… nicht mehr annehmen, dass die Menschen auf uns zukommen, um Informationen zu erhalten.“ Auch waren Vertreter vom Badenia-Medienhaus angereist und stellten Kooperationsmöglichkeiten für einen modernen und zukunftsgerichteten Pfarrbrief vor, mit dem die Menschen in den neuen 36 neuen Pfarreien erreicht werden sollen.
Neben dem vielfältigen Programm und einem regen Informationsaustausch standen die zahlreichen persönlichen Begegnungen und wertvollen neuen Kontakte im Mittelpunkt des Tages. Das offene und kollegiale Miteinander der Auftaktveranstaltung hat erneut unter Beweis gestellt, dass wir viel mehr bewirken können, wenn jeder seine Erfahrungen einbringt und wir uns austauschen! Eine Fortsetzung regelmäßiger Präsenztreffen der Kommunikationsexpertinnen und -experten ist also gewiss und wurde bereits von den Teilnehmenden nachgefragt.



